Teenager werden Mütter

Thomas 30. Januar 2012 0 Download PDF
Teenager werden Mütter

Für die meisten werdenden Eltern ist eine Schwangerschaft ein reiflich überlegtes und in die Lebensplanung eingeplantes, freudiges Ereignis. Auf dem Grundstein eigener Lebenserfahrung und gediegener Lebensumstände, beginnt die eigene Familiengründung in aller Ruhe. Heute hat sich dieses „romantische“ Bild ein wenig gewandelt. Nicht selten geschieht es, das Teenager zu Müttern werden, die dann urplötzlich

  • ungeplant
  • und auch ungewollt

schwanger sind. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich: Mangelnde Aufklärung, Verantwortungslosigkeit oder schlichtweg das Gefühl „es wird schon nichts passieren.“

Eine Welt bricht zusammen – wenn Teenager Mütter werden

So oder so gerät für sie dann nach der Schwangerschaftsdiagnose die eigene Welt erst mal mächtig ins Wanken, sind sie schließlich selbst noch Kinder. Die Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen, fällt vielen von Ihnen nicht so leicht. Mit ein wenig Glück, stehen dann die eigenen Eltern oder Großeltern mit helfenden Händen und Rat und Tat zur Seite. Ist das aber nicht möglich oder nicht gewollt, springen häufig

  • Hebammen
  • und Psychologen ein

um ein gesundes Verhältnis zwischen Mutter und Kind herzustellen. Wenn Teenager zu Müttern werden, führt dies nicht selten zu einer Zerreißprobe.

Das eigene Leben genießen

Die jungen Menschen, die eigentlich ihr eigenes Leben genießen wollen, müssen gleichzeitig zu verantwortungsvollen Erwachsenen werden und sich häufig für eines entscheiden: Die eigene

  • Karriere
  • Schule
  • Ausbildung
  • Studium

oder das Aufziehen des Nachwuchses. Beides zu kombinieren ist für die jungen Mütter nur in seltenen Fällen machbar.

Hallo kleiner Mensch – ich freu mich auf Dich

Eines haben „erwachsene“ Eltern und Teenie-Mütter aber stets gemeinsam: Die Vorfreude auf das Kind und die bedingungslose Liebe zum eigenen Sprössling, die sie letztendlich auch dazu anspornt, die Elternrolle verantwortungsvoll und fürsorglich auszufüllen. Leichter fällt das natürlich mit der Unterstützung von Freunden, Bekannten und Verwandten und idealerweise dem dazugehörigen Vater. Nicht immer ist die Idylle so perfekt, doch viele junge Mütter haben es, trotz schwieriger Umstände, schon bewiesen: Teenager müssen keine schlechten Eltern sein. Im Gegenteil. Der relativ geringe Altersunterschied kann, richtig genutzt, auch ein Vorteil sein.

Und, wie schon der Volksmund weiß, ist dort, wo ein Wille ist, auch ein Weg. Egal wie beschwerlich der Weg für eine junge Mutter auch zu sein scheint, es gibt Möglichkeiten und Optionen, die das Nachholen von Bildung und Beruf ermöglichen. Es ist schließlich nie zu spät um ein gutes Vorbild für den eigenen Nachwuchs zu werden.

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